1960er


DER ANGESAGTE LOOK VON GÖTTINNEN, DIVEN UND ABSOLUTER WEIBLICHKEIT


Von der Eleganz einer Jackie Kennedy bis zur Freizügigkeit einer Uschi Obermaier: Die Sechziger waren auch modisch so von Brüchen geprägt wie kaum ein anderes Jahrzehnt. In dieser Dekade machte sich frau frei von den Zwängen der Fünfziger und entdeckte selbstbewusste Weiblichkeit mit unverkennbarem Diven-Appeal. Und genau das feiern wir auch heute in der 60er-Mode.

WAS MACHT 60ER-MODE AUS?

Mit zwei unverwechselbaren Kleidungsstücken ist die 60er-Mode eigentlich schon hinreichend erklärt: Das Etuikleid trifft auf den Maxi-Dress.

Kleider und Röcke waren DAS bestimmende weibliche Kleidungsstück der Sechziger.
Aber bitte mit weniger Zwang als in den Fünfzigern und schon mit Anklängen, die in der 70er-Mode gipfelten.


In den Fünfzigern galt es noch als hip, als Rockabella in hautenger Jeans und Lederjacke gegen das Establishment und alles zu weibliche zu protestieren, fanden die Sechziger einen charmanten Dreh zurück zur femininen Silhouette:

Swinging Sixties
First Ladies
A-Linien Kleider
Bleistiftrock

Diesmal waren nicht die USA das Epizentrum einer neuen Jugendkultur, in London schlug das bunte Herz der Swinging Sixties.

Kurze Kleider in A-Linien, Knallfarben auf Babydolls, riesige falsche Wimpern und grafische Muster bis zum Abwinken – und mittendrin Supermodel Twiggy als Ikone dieser neuen Weiblichkeit.

Natürlich wären die Sechziger nichts ohne den Look von First Lady Jackie Kennedy.

Ihr Look aus Bleistiftrock und farblich abgestimmten Jäckchen in Bonbonfarben ist legendär, auch der Pillbox-Hut wäre ohne sie vermutlich in der Versenkung verschwunden. Ganz wichtig: die Perlenkette!

Auch wenn Audrey Hepburn bereits 1961 bei Tiffanys frühstückte, so blieb ihr unverwechselbarer Style im Film doch das ganze Jahrzehnt hindurch (und bis heute!) ein immer wieder gern zitierter Klassiker. Schmale Stoffhose zu Flats und simplem Shirt, dazu eine riesige Sonnenbrille und fertig war der Alltagslook, den wir heute Bohemian Chic nennen.

Spätestens im Jahre 1968 war klar, dass nichts mehr bleibt wie bisher. Und dazu braucht es nur ein Schlagwort: Woodstock! Neben viel nackter Haut und freier Liebe waren es vor allem die typischen Hippie-Insignien wie Wallehaar zu Wallekleid und viele, viele Blumen, die bis heute modisch nachwirken.

Hippie

WIE KREIERE ICH EINEN ANGESAGTEN LOOK MIT DER 60ER-MODE?

Eines dürfte klar sein: So eindeutig, wie wir sie heute manchmal wahrnehmen, waren die Sechziger gar nicht. Diva oder Bohemian, Hippie oder Underground-Ikone, mini oder maxi – geht es um ein angesagtes Outfit mit 60er-Mode, ist fast alles möglich. Wer seinen Look jedoch mit typischen Zitaten der Dekade unterstreichen will, hält sich an ein paar Grundsätze:

Es gibt keinen Grund, weshalb man sich wie all die anderen kleiden sollte. Es macht doch viel mehr Spass, seinen eigenen Look zu kreieren!Twiggy, Supermodel
 
60er Jahre


Dekolleté ist out, Beine sind in:

Schon einmal bemerkt, dass typische Sixties-Styles kaum Oberweite zeigen, sondern immer die Beine in den Mittelpunkt stellen?

Wer sich traut, trägt einen ultrakurzen Mini zu nackten Beinen, aber auch blickdichte Strumpfhosen in auffälligen Primärfarben sind eine perfekte Ergänzung. Und obenrum? Kragen, as Kragen can be: Rollkragenpullover, Bluse mit Bubikragen, hochgeschlossenes Rundhalsshirt. Alles ist möglich, nur eben nicht zu viel Haut.

Auf dem Boden der Tatsachen bleiben:

Selbst die Pumps einer Jackie Kennedy wuchsen absatztechnisch nie über das Mittelmass hinaus und auch bei sexy Mini-Looks waren geschlossene Mary Janes mit moderater Absatzhöhe viel lieber gesehen als abenteuerliche Stilettos.

Und spätestens, seitdem die zierliche Audrey Hepburn den Ballerina-Schuh zum Mass aller Absatzdinge erhob, konnten Frauen aller Grössen aufatmen – bequemes Schuhwerk ist totally Sixties!

Einer für alle:

Wenn das Wetter eher Mist war, konnten sich alle Subkulturen der Sechziger auf einen unverzichtbaren Begleiter einigen.

Wegen seiner einmaligen Wandelbarkeit passt der Trenchcoat nämlich genauso gut zum Kostümchen wie zum Wallekleid, kann offen oder geschlossen getragen werden und macht schlicht jedes Outfit noch ein bisschen besser.

Bitte recht faltig:

Der Plissee-Rock ist momentan Everybody's Fashion Darling – und bringt gekonnte Sixties-Attitüde ins Spiel, ohne sich unbedingt als Zitat erkennen zu geben.

Denn die feinen Falten in A-Linie sehen zum Beispiel in Metallicoptik zu Sneakers und Lieblingsshirt genauso gut aus wie zu Rollkragenpullover und Pumps. Mix & Match nach Lust und Laune lautet hier die Devise. Wie man ihn jetzt am besten trägt? In der Taille, in Knielänge, mit ein bisschen Transparenz. Oder in lang, mit Jackie-Einschlag, aus blickdichtem, festen Stoff in der Mitte des Oberschenkels. Oder ...

60er Jahre


... Like A Rolling Stone:

Ohne Musik-Ikonen ging auch in den Sechzigern nichts, obwohl wir heute eher das berühmteste Groupie der Welt für seinen Look feiern.

Uschi Obermaier machte keinen Hehl aus ihrem Sex-Appeal und trug hautenge Jeans zu Hippie-Insignien, mischte Protest-Parkas mit Mini-Dress und hohen Schaftstiefeln.

Was wir daraus mitnehmen? Rock'n'Roll ist erstens keine Hängematte und zweitens das, was eine Frau daraus macht. Ganz gleich welche Persönlichkeit, gleich welche Silhouette: In der 60er-Mode gibt es keinen Look, der heute nicht mehr funktionieren würde.

Schon deshalb macht das Stöbern beim Jelmoli Versand so unheimlich viel Spass – natürlich mit bequemer Bezahlung und schneller Lieferung.

Jetzt im Trendshop nach ausgesucht vielseitiger 60er-Mode stöbern!