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Kindermöbel – alles, was die Kleinen in ihrem Kinderzimmer brauchen

Das Kinderzimmer ist Schlafplatz, Spielplatz und – nach der Einschulung – auch Arbeitsplatz. Mit cleveren Möbeln richten Sie das Kinderzimmer so ein, dass sich alle drei Funktionen gut miteinander verbinden lassen.


Vom Babyzimmer zum Jugendzimmer vergehen nur ein paar Jahre: Im Handumdrehen wachsen Kinder buchstäblich aus Babymöbeln wie der Wickelkommode und dem Babybett heraus. Stattdessen brauchen sie Kindermöbel wie einen Basteltisch und ein Kinderbett, in dem sie komfortabel und ruhig schlafen können.

Mit der Einschulung zieht der Schreibtisch ins Kinderzimmer ein und begleitet den Nachwuchs bis zu seinem Schulabschluss und oft noch darüber hinaus. Welche Kindermöbel Heranwachsende brauchen und was Sie beim Kauf der Möbel beachten sollten, erfahren Sie hier.

KinderzimmerBabymöbel: Was gehört in ein Babyzimmer?

Obwohl die meisten Babys in den ersten Monaten noch bei Mama und Papa schlafen, richten viele Eltern ein Babyzimmer für den Nachwuchs ein. Das ist durchaus sinnvoll, denn es gilt Kleidung, Babyausstattung und Spielzeug zu verstauen. Neben einem Babybett – Sie haben die Auswahl zwischen Wiege, Stubenwagen, Beistellbett und Gitterbett – brauchen Sie und Ihr kleiner Schatz auf jeden Fall eine stabile Wickelkommode. Da Sie mit Ihrem Baby an einem Wickeltisch viel Zeit verbringen, lohnt es sich zu investieren: Um Rückenschmerzen zu vermeiden, muss die Kommode an Ihre Körpergrösse angepasst sein: Wer zwischen 1,70 und 1,80 cm gross ist, wickelt idealerweise an einer Kommode, die ohne Auflage zwischen 85 und 92 cm hoch ist. Besonders praktisch sind in der Höhe verstellbare Kommoden.

Weitere Kaufkriterien sind eine ausreichend grosse Liegefläche, ein stabiler Stand und viel Platz für Kleidung und Hygieneartikel. Bestellen Sie eine Wickelkommode, die der DIN-Norm EN 12221-1 zu Wickeleinrichtungen entspricht, sind Sie auf der sicheren Seite.

Meistens reicht der Platz in der Kommode für all die Strampler, Bodys, Jäckchen und Mützchen allerdings nicht aus: Das Baby braucht also einen eigenen Schrank. Es ist empfehlenswert, direkt einen geräumigen Kinderschrank zu kaufen, der Ihrem Nachwuchs bis ins Teenageralter als Garderobe und Aufbewahrungsort dienen kann.

Welche Kindermöbel brauchen Klein- und Kindergartenkinder?

Irgendwann zwischen der Vollendung des zweiten und dritten Lebensjahres ist es Zeit für ein paar neue Möbel: Aus dem klassischen Gitterbett wachsen Kinder meist um ihren dritten Geburtstag heraus: Dann brauchen sie ein Kinderbett. Ob Sie sich für ein Spielbett mit höher gelegener Liegefläche, ein Themenbett oder ein normales Einzelbett entscheiden, ist eine Geschmacksfrage.

Ihr Kind kann nun sitzen, malen und sich kreativ betätigen. Alles das macht es am liebsten an einem Kindertisch – allein oder in Begleitung seiner Spielkameraden und Geschwister. Auch beim Kindertisch kommt es auf die Höhe an: Diese sollte Ihrem Kind angepasst sein, damit es von Anfang an eine möglichst gesunde Sitzposition einnehmen kann.

Je grösser Ihr Kind wird, desto mehr Spielzeug, Bücher, CDs und Bastelmaterialien landen im Kinderzimmer. Um einigermassen den Überblick zu behalten, sollten Sie sich jetzt für ein Ordnungssystem entscheiden, zum Beispiel für:

  • Regale, Banktruhen oder Kommoden
  • Spielzeugkisten oder Aufbewahrungsboxen

Unbedingt einrichten sollten Sie Ihrem Kind eine gemütliche Kuschelecke, die ihm als Rückzugsort dient. Infrage kommen:

  • Kindersofas und Kindersessel
  • Sitzsäcke und Hängematten
  • Eine Matratze mit weichen Kuschelkissen

Stellen Sie das Kinderzimmer insgesamt nicht zu voll, denn Kinder brauchen eine Menge Platz zum Toben und Spielen.

Wie richte ich das Zimmer meines Schulkindes ein?Kinderzimmer

Das Zimmer eines Grundschulkindes unterscheidet sich vor allem durch ein Möbelstück: Statt des Kindertisches steht nun ein Schreibtisch im Raum. Da Schulkinder viel Zeit mit der Erledigung ihrer Hausaufgaben verbringen, sollten Sie beim Kauf auf die Ergonomie von Tisch und Schreibtischstuhl achten. Sehr empfehlenswert sind in der Höhe verstellbare Tischplatten, die sich neigen lassen.

Viele Kinder haben in diesem Alter einen ersten Möbelwunsch: ein Hochbett. Ab sechs Jahren können Sie Ihrem Nachwuchs seinen heiss ersehnten Wunschtraum von einem Hochbett, Spielbett oder Abenteuerbett beruhigt erfüllen. Nach der Einschulung sind die meisten Kinder in der Lage, selbstständig auf ein Hochbett zu klettern und die Höhe richtig einzuschätzen. Auch hier empfiehlt sich der Kauf eines Möbelstücks, welches der DIN-Norm EN 747 entspricht.

In kleinen, hohen Räumen bietet es sich an, eine mit einem Geländer gesicherte Empore zu bauen. Auf dieser kann Ihr Kind entweder schlafen oder sich eine Kuschelecke einrichten.

Was gehört unbedingt in ein Jugendzimmer?

Mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule kommen viele Kinder langsam in die Pubertät und entwickeln ganz eigene Wohnvorstellungen. Diese entsprechen nicht immer denen ihrer Eltern. Spätestens zwischen dem 13. und 15. Lebensjahr fliegen Kindermöbel und Spielzeug aus dem Zimmer. Und stattdessen?

Die Bedürfnisse von Jugendlichen unterscheiden sich nicht grossartig von denen der Grundschulkinder: Auch sie müssen lernen, schlafen und sich entspannen. Neben einem ausreichend grossen Bett und einem Schreibtisch brauchen Teenager eine kleine Sitzecke, in der Freunde Platz finden und gequatscht werden darf. Überlegen Sie gemeinsam, ob ein kleines Sofa, zwei Sessel oder Sitzsäcke und Hocker infrage kommen.

Wenn Sie möchten, dass es im Zimmer Ihres pubertierenden Kindes wenigstens ab und zu ordentlich ist, sollten Sie sich für ein praktisches Ordnungssystem wie Regale, Kommoden oder Sideboards entscheiden.

Ganz gleich, in welcher Phase sich Ihr Kind momentan befindet – mit viel Liebe zum Detail, guten Ideen und den passenden Kindermöbeln schaffen Sie eine behagliche Wohlfühlatmosphäre für Ihren Nachwuchs.

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