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Wandregale: dekorative Optik und minimaler Platzbedarf

Ob über dem Fernseher, über dem Bett oder im Flur: Wandregale sind eine ideale Lösung, wenn Sie Dinge präsentieren möchten oder wenig Platz zur Verfügung steht. Mehr zu Varianten und Einsatzmöglichkeiten lesen Sie hier.


Nicht in allen Fällen sind grosse Aufbewahrungsmöbel notwendig. Manchmal geht es nur darum, ein paar Dinge in Griffweite aufzubewahren. Dann schlägt die Stunde kleiner Wandregale und Wandboards. Aber diese kompakten Möbel lassen sich auch verwenden, um die Einrichtung aufzulockern – als Plattform für ausgewählte Deko-Objekte. Zu guter Letzt besitzen einige Modelle ein Design, das für sich ausgesprochen dekorativ wirkt. Doch welche Ausführung ist die richtige? Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Formen. Im Anschluss gibt es praktische Anwendungsbeispiele und Montagetipps.

Wandboards und Hängeregale: Wo liegt der Unterschied?Metall-Wandregal in Gold

Wenn Sie auf der Suche nach Wandregalen sind, stossen Sie unweigerlich auf die Begriffe Wandboards und Hängeregale. Das sorgt schnell für Verwirrung, vor allem weil die verschiedenen Hersteller von Regalen die Begriffe nicht einheitlich verwenden. Allenfalls lässt sich sagen, dass unter der Bezeichnung Wandboard überwiegend Modelle mit einem einzelnen „Board“ laufen. Das Gleiche gilt für Wandkonsolen. Dagegen besitzen viele Wandregale zwei oder mehrere Ablagen oder Fächer. Tipp: Lassen Sie sich nicht von den unterschiedlichen Bezeichnungen irritieren und orientieren Sie sich ausschliesslich an der Grösse und dem Design.

Eine spezielle Variante des Wandboards stellt die Bilderleiste dar: Diese weist eine geringe Tiefe auf und besitzt am vorderen Rand eine Erhöhung. Somit lassen sich Bilder sicher aufstellen, ohne dass die Gefahr besteht, dass diese herunterrutschen.

Vielfältige Designs: minimalistisch, extravagant, klassisch

Das kompakte Format der Wandregale tut dem Variantenreichtum keinen Abbruch. Es gibt sie in unzähligen Ausführungen für alle aktuellen Wohnstile:

  • Auf das Minimum reduziert sind schnörkellose Wandboards in Weiss, Schwarz oder aus Holz mit einer oder mehreren freitragenden Ablagen. Sie fügen sich dank der neutralen Optik in praktisch jede moderne Einrichtung ein. Eine Rückplatte schafft hier in der Regel zusätzliche Stabilität. Solche Modelle gibt es in horizontalen und vertikalen Ausführungen.
  • Einzelne Boards, die komplett ohne Rückplatte auskommen, sind ebenfalls verfügbar. Diese wirken noch einen Tick puristischer und erscheinen wie schwebend. Ausserdem lassen sie sich gut in Gruppen arrangieren. Allerdings ist die Belastbarkeit konstruktionsbedingt geringer. Tipp: Achten Sie auf den jeweiligen Kilogramm-Wert in der Artikelbeschreibung.
  • Einen schönen Rahmen für Deko-Objekte und mehr bilden schlichte Wandregale in Quader- oder Würfelform. Diese werden mit oder ohne Unterteilung offeriert. Dabei sorgt bei einigen Modellen ein Materialmix für Spannung: So kann der Korpus aus Holz bestehen, die Unterteilungen aus transparentem Glas.
  • Auch ungewöhnliche Formen passen in moderne Interieurs – wenn sie streng geometrisch sind. Dazu zählen neben runden Wandregalen aus Metall solche in der Form von sechseckigen Waben. Zudem sind Modelle vertreten, die für eine um 45 Grad zur Seite gekippte Montage gedacht sind. Dabei lehnt sich der Inhalt im Regal an die Seite an, sodass nichts wild herumfliegt – ideal im Kinderzimmer.
  • Eine klassische Optik besitzen Wandkonsolen und Wandregale mit profilierten Rändern beziehungsweise Abschlüssen. Gut zum trendigen Shabby Chic passen weiss lackierte Exemplare mit dezentem Antik-Finish. Für eine Einrichtung mit rustikalem Charme empfehlen sich Modelle aus naturbelassenem Massivholz.

Übrigens: Wandregale sind nicht nur einzeln, sondern auch als Teil kompletter Möbelserien und Wohnwände erhältlich. Hier haben Sie den Vorteil, dass sie perfekt auf die anderen Elemente wie etwa Standregale abgestimmt sind.

Vom Wohnzimmer bis zum Schlafzimmer: Ideen mit Wandregalen

Haben Sie einen konkreten Einsatzbereich für die Wandregale im Visier? Hier kommen noch einige zusätzliche Anregungen:

  • Minimalistische Wandregale und ein TV-Lowboard ergänzen sich optimal. Die schwebende Optik passt ausgezeichnet zur gestreckten Form der modernen Fernsehmöbel.
  • Mit einem Wandregal über dem Schreibtisch haben Sie wichtige Dinge sofort griffbereit, ohne dass diese die Arbeitsfläche blockieren. Oder Sie nutzen es, um mit ein paar Deko-Objekten Ihr Homeoffice zu schmücken.
  • In einem kleinen Schlafzimmer kann ein Wandregal über dem Bett den Nachttisch ersetzen. Auch eine Beleuchtung lässt sich auf diese Weise elegant realisieren – indem Sie kleine Klemmleuchten am Regal anbringen.
  • Mit Wandregalen ist es darüber hinaus möglich, grössere Wandflächen kreativ zu gestalten, etwa indem Sie mehrere würfelförmige Regale in einem Raster mit gleichen Abständen anbringen. Weil alles aus Einzelelementen besteht, bleiben Sie in Bezug auf die Breite und die Höhe flexibel – ähnlich wie bei einem Regalsystem.

Praktische Montagetipps: Wie befestige ich Wandregale? Wandregal-Set in Triple Petrol, Hellgrau und Gold

Legen Sie als Erstes fest, wo Sie das Regal anbringen möchten. Bei der Höhe spielen Aussehen und praktische Überlegungen gleichermassen eine Rolle. Bei einem Regal für Deko-Objekte im Wohnzimmer können Sie sich an der Augenhöhe orientieren. Anders sieht es beispielsweise bei einem Wandregal über dem Bett aus: Hier ist es wichtig, dass Sie dieses leicht erreichen können, ohne aufzustehen. Gleichzeitig ist eine ausreichende Kopffreiheit erforderlich. Steht die Position fest, zeichnen Sie diese mithilfe einer Wasserwaage an und markieren die Bohrlöcher.

Wenn Sie zur Bohrmaschine greifen, empfiehlt es sich, bei porösen und bröseligen Wandmaterialien wie Gips den Bohrer anfangs eine Nummer kleiner zu wählen. So gehen Sie sicher, dass der Dübel am Ende nicht zu locker sitzt. Falls der Dübel jedoch nur mit Mühe ins Bohrloch geht, bohren Sie noch einmal nach. Ansonsten besteht das Risiko, dass die Schrauben abbrechen, wenn Sie sie eindrehen.

Wichtig ist, dass der Dübel zum Wandmaterial passt. Für Mauerwerk, Beton oder massive Gipswände eignen sich normale Allzweckdübel, die vielen Wandregalen beiliegen. Für Trockenbauwände mit Gipskartonplatten verwenden Sie am besten spezielle Hohlraumdübel oder Hohlraumanker. Diese spreizen sich in der Wand auf und garantieren einen sicheren Halt.

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