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Kimono – asiatisches Feeling in den eigenen vier Wänden

Ob leckeres Essen wie Sushi oder ansprechende Möbel wie Futonbetten: In Europa ist mittlerweile vieles aus Japan angekommen. Das gilt auch für den Kimono. Insbesondere als Homewear ist er hierzulande bei Damen äusserst beliebt und bringt fernöstliches Feeling in Ihre Garderobe. Darin lässt sich ein gemütlicher Sonntagvormittag prima verbringen.

Typische Merkmale: Wodurch zeichnet sich ein Kimono aus?

Der Kimono hat seinen Ursprung in Japan. Bereits vor mehr als 1.000 Jahren entwickelte er sich zum alltäglichen Kleidungsstück, und zwar für Männer wie für Frauen. Mittlerweile ist der Kimono jedoch weitgehend aus dem Alltag der Japaner verschwunden. Allerdings sind sehr edle Kimonos aus Seide zu offiziellen Anlässen, Festen oder Feierlichkeiten nach wie vor in Japan präsent. Das Wort „Kimono“ setzt sich übrigens aus den beiden Wörtern „anziehen“ und „Gegenstand“ zusammen und bezeichnete somit ursprünglich jede Form von Kleidung. Der Kimono, so wie er heute wahrgenommen wird, entstand in der Heian-Zeit zwischen 794 und 1185.

Das japanische Kleidungsstück gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, wobei sich die einzelnen Varianten vor allem in ihren Farben und Mustern voneinander unterscheiden. Auch die Materialien sind durchaus verschieden. Klassischerweise ist ein Kimono, wie er aus Japan bekannt ist, durch einfache gerade Linien und rechte Winkel im Schnitt gekennzeichnet. Der meist schräg angesetzte Kragen ist geradlinig zugeschnitten. Typischerweise besitzt der Kimono weder Knöpfe noch Reissverschlüsse und kommt auch ohne Taschen und Ärmelaufschläge aus. Des Weiteren weist er keine Ziernähte oder eingenähte Falten und keine Raffnähte oder Abnäher auf.

Demnach ist der traditionelle japanische Kimono sehr einfach geschnitten. Er besteht im Grunde genommen bloss aus einer einzigen langen Stoffbahn. Diese wird nur minimal zugeschnitten und vernäht, wobei die meisten Nähte gerade verlaufen und im rechten Winkel aufeinanderstossen. In der Taille wird der Kimono mit einem Gürtel, dem sogenannten Obi, zusammengebunden. Besonders elegante Kimonos sind aus Seide gefertigt, es werden jedoch auch Modelle aus Wolle, Leinen oder Baumwolle angeboten.

Geschmackvolle Homewear: Wie und wozu trage ich einen Kimono?

Der Kimono findet hierzulande vor allem als Loungewear Verwendung – sprich: in den eigenen vier Wänden. Er dient häufig als Morgenmantel beim Frühstück oder um am Wochenende schnell die Post reinzuholen. Dementsprechend können Sie den Kimono morgens über Ihren Pyjama oder Ihr Nachthemd anziehen. Insbesondere in den Sommermonaten ist der Kimono dank seiner leichten Materialien ein beliebtes Kleidungsstück für zu Hause. Nicht selten übernimmt er auch die Funktion eines Bademantels. Dabei sind vor allem Modelle aus Baumwolle gefragt.

Grundsätzlich orientieren sich europäische Kimonos zwar am asiatischen Vorbild, sind häufig jedoch – vor allem als Homewear – in abgewandelter Form erhältlich. So finden sich hier viele Kimonos, die oberhalb der Knie enden, statt bis zu den Fussknöcheln zu reichen. Auch die Farben und Muster sind weniger asiatisch geprägt. Vielmehr wählen Sie zwischen schlichten und einfarbigen Kimonos als Morgenmantel und Varianten mit dezenten Mustern, zum Beispiel in Form von Sternen.

Einige Kimonos präsentieren sich aus feiner Spitze und in der Art eines Negligés. Hier sind Sie im Kimono die Femme fatale, die Ihren Liebsten mit einem gemeinsamen Frühstück im Bett überrascht.

Wer einen Kimono kaufen möchte, hat also die Wahl zwischen den unterschiedlichsten Ausführungen und Designs. Zudem bekommen Sie Kimonos in verschiedenen Grössen und von diversen Marken, darunter Lascana und Marie Claire. So ist für jeden Geschmack ein passender Kimono dabei.

Übrigens: Nicht nur in der Homewear ist der Kimono für Damen ein überaus beliebtes Kleidungsstück, auch auf der Strasse kann er sich durchaus sehen lassen. Hier erinnert er optisch jedoch eher an einen Cardigan und wird lässig über einem Top oder Shirt getragen.

Die richtige Pflege: Wie reinige ich einen Kimono?

Wie Sie Ihren Kimono reinigen, hängt ganz vom jeweiligen Modell und dem Material ab. Während Kimonos aus beispielsweise Seide oder Spitze sehr empfindlich sind, lassen sich Varianten aus pflegeleichten Materialien wie Viskose auch in der Waschmaschine reinigen. Dies muss dann aber immer explizit auf dem Pflegeetikett vermerkt sein. Dort erfahren Sie, ob und wenn ja bei wie viel Grad Sie Ihren Kimono waschen können.

Empfehlenswert sind in jedem Fall immer ein Schonwaschprogramm sowie ein mildes Waschmittel. Zudem ist es ratsam, den Kimono für etwas mehr Schutz vorher in einen Wäschesack zu geben. In den Trockner sollte Ihr Kimono anschliessend nicht. Besser ist es, wenn Sie ihn an der Wäscheleine oder auf einem Wäscheständer an der Luft trocknen lassen.

Empfindlichere Stoffe wie Seide oder Satin sollten Sie, wenn nicht anders auf dem Pflegeetikett vermerkt, per Hand waschen. Verwenden Sie hierzu lauwarmes Wasser und ein mildes Waschmittel oder Shampoo. Danach drücken Sie den Kimono vorsichtig aus – nicht auswringen – und trocknen ihn liegend.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, gibt seinen Kimono zur Wäsche in die Reinigung. Dies ist zwar mit Kosten verbunden, dafür profitieren Sie jedoch von einer gründlichen und zugleich schonenden Pflege Ihres Kimonos.

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