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Fernseher für ein messerscharfes Heimkino-Erlebnis

Fernseher haben sich zu Multimedia-Stationen gewandelt. Vorbei sind die Zeiten, als Sie nur aus dem TV-Programm wählen konnten. Heute machen Internetanschlüsse und Mediatheken den Sehgenuss flexibel und individuell.


Mindestens ein Fernseher steht wohl in den meisten Haushalten. Ob im Wohnraum oder in einem eigens eingerichteten TV-Bereich, im Schlaf- oder Kinderzimmer: Das Fernsehgerät nimmt eine wichtige Rolle unter den Multimediageräten ein. Sie werden flacher wie auch grösser und mit immer mehr Features erfreuen sie selbst anspruchsvolle Nutzer. Schauen Sie noch in HD oder steigen Sie schon um auf 4K?

Worin unterscheiden sich die verschiedenen Fernseher?

Geht es daran, einen neuen Fernseher zu kaufen, stehen Sie vor einer schier unendlichen Auswahl. Was darf es sein: HD, Ultra HD, 4K, LED, QLED? Grundsätzlich unterscheiden sich aktuelle Fernseher zum einen durch ihre Auflösung und zum anderen durch die verwendete Bildtechnik. Dazu kommen Merkmale wie smarte Funktionen, integrierte Receiver und notwendige Anschlüsse.

Fernseher

Die Auflösung

Unter der Bildschirmauflösung eines Fernsehers versteht man die Anzahl der Bildpunkte (Pixel). Je mehr, desto schärfer ist das Bild. Dementsprechend benötigen Sie für einen grossen TV auch eine höhere Auflösung. Aktuelle Fernseher werden in drei Auflöse-Klassen aufgeteilt: HD Ready, Full HD und Ultra HD/4K.

Unter HD Ready versteht man eine Auflösung von 1280 x 720 Pixeln. Optimal ist das für kleinere Geräte und wenn Sie vor allem das TV-Programm geniessen. Höher aufgelöst zeigt sich Full HD: 1920 x 1080 Pixel machen das Bild wesentlich schärfer und detailreicher. Streamen Sie häufig Filme und Serien oder verfügen über einen Full-HD-Receiver, sollten Sie zu dieser Auflösung greifen. Auch wenn Sie einen Fernseher mit einer Grösse von mehr als 40 Zoll (circa 1 Meter) Bildschirmdiagonale besitzen, ist Full HD die Mindestauflösung.

Ultra HD, auch als UHD oder mitunter auch 4K bezeichnet, bietet eine Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln. Das ist nicht ganz 4K – das wären mindestens 4000 x 2160 Pixel –, aber nahe dran. Extra grosszügige TV-Formate profitieren von der hohen Auflösung. Auch wenn Sie eine PlayStation Pro besitzen und sich gern in ein Game vertiefen, sollte der UHD-TV einen Blick Wert sein: Die Konsole unterstützt nämlich die hohe Auflösung.

Die Bildschirmtechnik

Wie ein Fernseher das Bild zeigt, unterscheidet sich ebenfalls. LCD steht für Liquid Crystal Display und bildet die Basis der Darstellungstechniken. Die Bildpunkte werden unter Spannung sichtbar gemacht und leuchten dann dank einer Hintergrundbeleuchtung auf. LED-Fernseher arbeiten mit Flüssigkristallbildschirmen. LED steht für „light-emmitting diode“. Dahinter stecken Millionen von diesen Kristallen, die sich öffnen und verschliessen und somit ein darstellbares Bild ergeben. QLED ist die Weiterentwicklung dieser Technik: Die sogenannten Quantum-Dots punkten mit einem satteren Schwarz und einer brillanten Auflösung.

Welche Grösse ist für Sie optimal?

FernseherAuflösung und Gerätegrösse bedingen sich: Je höher die Auflösung, desto grösser sollte das Gerät sein. Doch welche ist optimal? Das hängt wiederum von Ihrer Raumgrösse beziehungsweise vom Sitzabstand ab. Je weiter Sie vom Fernseher entfernt sitzen, desto grösser darf er sein. Eine Ausnahme ist der 4K/UHD-Fernseher. Hier gilt die übliche Faustregel „Bildschirmdiagonale multipliziert mal zwei ergibt den optimalen Sitzabstand“ nicht, denn die Auflösung ist so scharf, dass Sie keine Abstriche machen müssen. Rechnen Sie hier eher mit einem Faktor von 0,75: Bei einem 40-Zoll-UHD-TV genügt ein Abstand von etwa 1,50 Meter. Bei einem HD-TV mit 40 Zentimeter Bildschirmdiagonale liegt der empfohlene Sitzabstand bei 2,50 Meter.

Mit welchen Features punkten Fernseher heute?

Möchten Sie fernsehen, sich eine Sendung vom Vortag anschauen, die verpasste Dokumentation vom Wochenende in voller Länge in Ruhe geniessen oder steht Ihnen der Sinn nach einem Serienmarathon? Aktuelle TV-Geräte bieten all das – und jede Menge mehr. Smarte TVs werden via Kabel oder Wi-Fi an das Internet angeschlossen und eröffnen eine Fülle von Möglichkeiten. Mit diesen Funktionen punkten Fernseher:

  • Zugriff auf Mediatheken der TV-Sender
  • Zugriff auf Streamingdienste
  • Kluge Aufnahmefunktionen
  • USB- und HDMI-Anschlüsse für externe Geräte wie Blu-Ray- und DVD-Player
  • Elektronische Programmzeitschrift
  • Einer Kindersicherung
  • Screen Mirroring beziehungsweise zweiter Bildschirm für Anschluss von Tablet und Smartphone

Üblicherweise sind Fernsehgeräte zudem mit verschiedenen Receivern ausgestattet. So benötigen Sie oftmals keinen externen Satelliten- oder DVBT2-Empfänger mehr. Sie schliessen das entsprechende Kabel der Antenne einfach an den dafür vorgesehenen Ausgang an.

Für Sound wie im Kino achten Sie auf Geräte, die Dolby Vision und/oder Dolby Atmosunterstützen. Diese erzeugen bereits ohne externe Boxen ein raumfüllendes Klangbild. Noch kräftiger wird dieses mit externen Soundsystemen, die Sie an das Gerät anschliessen.

Welches Zubehör ist für Ihr Heimkino sinnvoll?

Ein Fernseher kommt selten allein. Für den ultimativen TV- und Filmgenuss stehen Ihnen vielfältige Lösungen zur Verfügung:

Ein Beamer ist die wohl bequemste Methode, Filme auf einer grossen Leinwand zu schauen. Die Geräte sind mittlerweile absolut erschwinglich und in Privathaushalten auf dem Vormarsch. Sie sind so kompakt und leicht, dass sie sich praktisch unsichtbar an der Decke befestigen lassen. Eine ebenfalls an der Decke angebrachte Leinwand vor dem TV-Gerät ermöglicht es Ihnen, mit wenigen Handgriffen in den Kinoabend zu starten. Sie schalten auf dem Fernseher einfach auf den Anschluss des Beamers, starten das Programm und lehnen sich entspannt zurück.

Für Filme, aber auch für Games auf der Konsole spielt der Ton eine wichtige Rolle. Externe Boxen verleihen ihm sattere Bässe und klarere Höhen. Eine Soundbar platzieren Sie üblicherweise direkt vor, unter oder über dem Fernseher. So strahlt der Ton raumfüllend in alle Richtungen. Ein Surroundsystem besteht aus einer zentralen Bassbox und fünf oder mehr kleinen Boxen, die Sie im Raum verteilen. So wirkt es, als seien Sie mitten im Geschehen.

Eine3D-Brillebringt ein Fernseherlebnis der besonderen Art in Ihre vier Wände: Sie arbeiten mit speziellen 3D-Fernsehern und sind mit und ohne Batterien beziehungsweise Akkus verfügbar. Die Modelle mit Akku werden auch als aktive 3D-Brille bezeichnet und funktionieren mit exakt passenden TV-Geräten. Es gibt darüber hinaus 3D-Fernseher, die ohne Brille räumliche Bilder liefern.

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