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Herren-Armbanduhren: Zeitmesser von markant bis elegant

Ob Lederjacke plus Jeans oder Anzug: Mit der richtigen Herren-Armbanduhr unterstreichen Sie Ihren Look perfekt. Welche Modelle im Trend liegen und worin sich Quarz- und Automatikuhren unterscheiden, erfahren Sie hier.


Im Zeitalter des Smartphones stellt sich natürlich die Frage: Warum eine Armbanduhr tragen? Klare Antwort: Weil sie ein tolles modisches Accessoire darstellt. Zwar dient ein Smartphone auch als Zeitmesser, aber eine Herren-Armbanduhr ist zugleich ein Schmuckstück – eines, das praktischerweise auch noch die Zeit anzeigt, weshalb Sie nicht ständig das Handy aus der Tasche ziehen müssen. Und aufgrund der grossen Bandbreite an Designs ist es kein Problem, ein Modell zu finden, das Ihren persönlichen Stil komplettiert.

Das Design: Welche Armbanduhr passt zu meinem Stil?

Echte Uhrenfans besitzen in der Regel nicht nur eine, sondern zwei oder mehrere Herren-Armbanduhren – passend zu unterschiedlichen Outfits. Allerdings ist das kein Muss: Einige Modelle sind vielseitig genug, dass sie mit unterschiedlicher Kleidung harmonieren. Hier kommt eine kleine Übersicht über die verschiedenen Uhrentypen und zu was sie am besten passen.

Markant: Chronografen, Flieger- und Taucheruhren

Sie kleiden sich am liebsten im Casual-Style, von der Lederjacke mit Boots bis hin zu T-Shirt plus Shorts? Dann kommen vorzugsweise sportlich-markante Herren-Armbanduhren in die nähere Wahl. Vor allem drei Ausprägungen sind populär:

  • Chronografen besitzen eine technisch-sportive Ausstrahlung. Diese rührt von den kleinen, zusätzlichen Zifferblättern auf dem Hauptzifferblatt her, die als Stoppuhr fungieren. Dabei gibt es Abstufungen: Einige Herren-Chronografen faszinieren durch ihre markant-futuristische Gestaltung, während andere stärker in die klassische Richtung tendieren und Vintage-Elemente aufweisen.
  • Fliegeruhren und Militäruhren bestechen durch ihre hochfunktionale Optik. Typisch sind bei diesen Modellen leicht ablesbare Zifferblätter mit grossen arabischen Zahlen. Ein weiteres Merkmal vieler aktueller Uhren im Militär- oder Tactical-Design stellen geschwärzte Gehäuse dar. Früher dienten diese der Tarnung, heute unterstreichen sie die maskuline Aura dieser Modelle.
  • Ebenfalls zu den Evergreens unter den sportlichen Herren-Armbanduhren zählen Taucheruhren. Ihr robustes Erscheinungsbild verdanken Diver in erster Linie der breiten Glaseinfassung. Diese sogenannte Lünette mit einer Einteilung von 0 bis 60 Minuten ist bei Taucheruhren drehbar. Somit können Sie auf einfache Weise die seit einem bestimmten Zeitpunkt vergangenen Minuten ablesen.

Daneben werden Herren-Armbanduhren angeboten, die zwei Kategorien auf einmal abdecken. Dazu gehören beispielsweise Chronografen im Militär-Design.

Elegant: klassische Dress-Watches zum Anzug und Sakko

Auch wenn massive Taucheruhren heute teilweise zum Anzug zu sehen sind: Die perfekte Herrenuhr für elegante Outfits ist eine sogenannte Dress-Watch – oder auf Deutsch: eine „Anzuguhr“. Ihren stilvollen Charakter verdanken diese Uhren einem puristischen, gepflegten Design mit nur drei Zeigern und eventuell einer Datumsanzeige. Die Gehäuse fallen kleiner und flacher aus als bei sportiven Herren-Armbanduhren. Der Vorteil: Die Uhr passt problemlos unter die Manschette eines klassischen Hemds. Typischerweise verfügen Dress-Watches über ein feines Lederarmband.

Der goldene Mittelweg: sportlich-elegante Allrounder

Bei einer klassischen Dress-Watch liegt Ihnen der Fokus zu stark auf der Kombination mit Anzug oder Sakko? Hier gibt es eine Lösung: Wählen Sie eine eher schlichte Herren-Armbanduhr mit einem nicht zu grossen Gehäuse, die jedoch ein Metallarmband besitzt. Solche Modelle wirken weniger elegant wie eine feingliedrige Uhr mit Lederarmband, aber trotzdem dezent. Sie lassen sich ebenso gut zu lässigen Outfits wie mit adretter Kleidung kombinieren.

Wie funktionieren Armbanduhren mit Quarz oder Automatik?

Obwohl Herren-Armbanduhren mit Automatik- und Quarzwerken auf den ersten Blick ähnlich aussehen: Die Technik im Inneren ist grundverschieden. In einer Quarzuhr arbeitet ein kleiner, unter Strom stehender Quarzkristall als Taktgeber. Ein Schrittmotor setzt dessen regelmässige Schwingungen in die Zeigerbewegung um.

Dagegen funktioniert eine Automatikuhr rein mechanisch, wobei eine gespannte Feder ein feines Räderwerk antreibt. Von Zeitmessern mit Handaufzug unterscheidet sie sich dadurch, dass sie sich selbstständig aufzieht. Dies funktioniert mittels des sogenannten Rotors, einer drehbar gelagerten Schwungmasse. Diese schwingt bei jeder Bewegung des Handgelenks hin und her und spannt im Zuge dessen die Uhrwerkfeder.

Sind Herren-Quarzuhren oder -Automatikuhren besser?

Kurze Antwort: Kommt darauf an ... Beide Arten von Herren-Armbanduhren haben spezielle Vorteile, sodass letztlich Ihre persönlichen Anforderungen entscheiden.

  • Automatikuhren benötigen keine Batterie und enthalten keine elektronischen Bauteile. Zudem lässt sich bei zahlreichen Modellen das Uhrwerk durch einen Glasboden bei der Arbeit beobachten. Das technische Innenleben macht also einen Teil des schmückenden Charakters der Herren-Armbanduhr aus. Nicht ohne Grund schwärmen Uhrenliebhaber von der Faszination mechanischer Uhren.
  • Für eine Quarzuhr spricht die höhere Präzision. Hochwertige Quarzwerke gehen pro Monat nur ein paar Sekunden vor oder nach. Solche Abweichungen treten bei einer Automatikuhr bauartbedingt bereits während eines Tages auf.
  • Ausserdem sind Quarzwerke unempfindlicher gegenüber starken Erschütterungen, beispielsweise beim Tennis oder Golf. Zwar halten moderne Herren-Armbanduhren mit automatischem Werk solche Stösse normalerweise aus, allerdings leidet auf Dauer die Ganggenauigkeit darunter.

Herren UhrenSolar und Funk: Quarzuhren mit nützlichen Zusatzfunktionen

Ebenfalls praktisch an Quarzuhren, falls Sie eine extrem genaue Uhr suchen: Sie sind als Funkuhren verfügbar. Diese stellen sich automatisch anhand des Zeitsignals einer Atomuhr – exakter geht es nicht. Wichtig, falls Sie viel reisen: Einige Funkuhren synchronisieren sich weltweit, andere nur in Europa. Letztere funktionieren auf anderen Kontinenten wie eine normale Quarzuhr.

Oft handelt es sich bei Funkuhren gleichzeitig um Solaruhren. Bei diesen Herren-Armbanduhren besteht das Zifferblatt aus einer Solarzelle. Dadurch entfällt der Batteriewechsel komplett oder steht erst nach vielen Jahren an. Legen Sie die Uhr an einem dunklen Ort ab – zum Beispiel in einer Schublade – bleibt sie trotzdem nicht sofort stehen: Ein interner Energiespeicher wirkt als Puffer, sodass der Zeitmesser längere Zeit weiterläuft.

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