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Ein zeitloser Hit der Damenmode: die komfortable Tunika

Die Tunika ist mit ihrem ebenso simplen wie bequemen Schnitt ein echter Dauerbrenner der Damenmode. Die luftigen Oberteile passen zu lässigen Jeans für die Freizeit ebenso gut wie zur formalen Stoffhose für das Büro.


Was sich seit der Antike erhalten hat, kann so falsch nicht sein: Die Tunika ist das womöglich älteste Kleidungsstück der Menschheit. Dem alten Griechen hat es dabei noch gereicht, ein Loch in eine Stoffbahn zu schneiden, den Kopf hindurchzustecken und das ganze mit einer Schnur festzubinden – die moderne Tunika für Damen bringt natürlich einiges mehr an Raffinesse mit. Doch an der Grundlage hat sich kaum etwas geändert: ein wunderbar komfortabler Schnitt, der einfach jedem Körpertypen passt.

Die wichtigsten Merkmale der Tunika

Von T-Shirts unterscheiden sich Tuniken vor allem durch die Verwendung leichterer Blusenstoffe und anderer Schnitte. Während T-Shirts eher dicht an der Haut anliegen, umspielt die Tunika den Körper nur. Dies führt zu viel Bewegungsfreiheit, Tragekomfort und zu einem herrlich luftigen Gefühl an warmen Tagen. Zugleich hat die Tunika einen ebenso angenehmen wie praktischen Nebeneffekt: Das eine oder andere Pfund zu viel auf den Hüften wird dezent weggemogelt.

Der Hauptunterschied zur Bluse ist die fehlende Kopfleiste vorne. Davon profitieren vor allem Damen mit üppiger Oberweite, denn die weite Tunika kann am Busen nicht spannen und schon gar keine unerhofften Einblicke zwischen zwei Knöpfen erlauben. Anders als Blusen verzichten Tuniken in der Regel auch auf einen Kragen. Typisch für Tuniken ist ein leicht gerundeter V-Ausschnitt mit kleiner zusätzlicher Einkerbung in der Mitte. Den Ausschnitt schnüren Sie mit dünnen Kordeln etwas enger und aus der Einkerbung wird ein toller zusätzlicher Keyhole-Ausschnitt.

Welche verschiedenen Tuniken gibt es?

Als klassische Tuniken werden heute Modelle bezeichnet, die ihren Weg aus den Souvenirshops am Mittelmeer in die Mainstream-Mode fanden und noch immer einen Hauch von Ethno mitbringen: Kaum etwas steht so sehr für diesen Typ wie die unifarbene Baumwoll-Tunika mit bunten Stickereien rund um den Ausschnitt und Quasten an den Schnüren. Edlere Varianten sind mit Pailletten, winzigen Glitzersteinchen und ähnlichen Schmuckelementen verziert. Andere Modelle begeistern mit farbenfrohen Allover-Prints wie dem persisch-indisch inspirierten Paisley-Muster. Möchten Sie Urlaubsgefühle im Büro verbreiten, tragen Sie eine solche Ethno-Tunika mit einer weissen Leinenhose oder einer zu den Farben der Tunika passenden Caprihose. In der Freizeit ziehen Sie einfach Ihre Lieblingsjeans dazu an oder bei hohen Temperaturen Bermudas.

Sie sind an einem warmen Tag zu einer Feier eingeladen oder haben einen wichtigen Termin? Die Chiffontunika ist Ihre beste Freundin. Chiffon ist ein hauchdünnes, fast durchsichtiges Gewebe, das sich auf der Haut so zart anfühlt wie Seide. Damit Ihre Tunika nicht zu viel von Ihnen preisgibt, wird Chiffon mehrlagig und damit blickdicht gewebt. Bei einigen Designs wird eine halb transparente federleichte Chiffonlage über eine blickdichte untere Lage gelegt. In beiden Fällen umspielt das leichte Material Ihren Oberkörper auf eine herrlich kühlende Weise. Das perfekte Party-Outfit gestalten Sie, indem Sie eine Chiffontunika in einer leuchtenden Farbe mit einer engen Caprihose und Sandalen mit hohen Absätzen kombinieren. Für den Arbeitsplatz greifen Sie lieber zu einer langen Hose und geschlossenen Pumps.

Mehr Komfort geht nicht: die Longtunika

Unter dem Namen Longtunika oder Longshirt hat sich ein eigener Typ von Oberbekleidung entwickelt. DieLongtunikagleicht im Schnitt einer regulären Tunika, fällt jedoch bis auf die Oberschenkel herab. Dies bietet Ihnen gleich zwei Vorteile: Zum einen kaschiert diese lange weite Tunika die leidige Problemzone um Bauch und Po, zum anderen sind lange Tuniken die idealen Partner für bequeme Leggings – kein Wunder, dass sich diese Kombination in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Freizeit-Looks entwickelt hat. Variieren Sie ihn je nach Jahreszeit: Im Sommer tragen sie knielange Capri-Leggings und Flip-Flops, im Winter ziehen Sie ein hautenges T-Shirt unter die Tunika und wärmen Ihre Füsse in fellgefütterten Stiefeln.

Am Strand und Badesee erfüllt eine weite Longtunika eine dritte Aufgabe: Streifen Sie das leichte, lockere Kleidungsstück über Ihren Badeanzug oder Bikini, wenn Sie Ihren Liegestuhl verlassen. Dann wird die Tunika zu einem zauberhaften Minikleid, in dem Sie getrost an der Strandpromenade essen gehen oder an der Beachbar einen Drink geniessen.

Worauf Sie bei der Tunika achten sollten

Sicher kennen Sie die Grundregel der Mode: Ist Ihr Oberteil weit geschnitten, sollte das Unterteil eng sein, um ein „sackartiges“ Erscheinungsbild zu vermeiden. Da der weite Schnitt das wichtigste Merkmal der Tunika ist, sollten Sie sie nur mit körperbetonten Hosen tragen. Die Kombination mit einem engen Bleistiftrock ist ebenfalls möglich und verleiht Ihnen ein sehr elegantes Erscheinungsbild auf Feiern.

Tuniken mit Stickereien und anderen Verzierungen sollten Sie vor dem Waschen auf links drehen und bei niedrigen Temperaturen im Feinwaschgang waschen. Besitzt Ihre Tunika Schnüre mit Quasten oder Troddeln, verwenden Sie ein Wäschenetz, damit sich die Schnur nicht in der Waschtrommel verhakt und Ihre Waschmaschine lahmlegt. Muss Ihre Chiffontunika unbedingt gewaschen werden, geben Sie sie ebenfalls in ein Wäschenetz. Verzichten Sie auf den Schleudergang und den Trockner. Lassen Sie das gute Stück an der Luft trocknen.

Mehr gibt es über die wunderbar praktische und vielseitige Tunika gar nicht zu wissen. Suchen Sie sich am besten gleich einige neue Lieblingsstücke aus, die Ihre Garderobe vielseitig bereichern und Ihnen zahlreiche modische Optionen eröffnen werden.

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