Ansicht wechseln
Ansicht
Artikel pro Seite
Sortieren
Sortieren nach
Sortieren

Das Etuikleid und wie du es auf der Cocktailparty stylst

Oft sind die einfachsten Dinge die besten: Das Etuikleid ist so eines. Das Design eines typischen Etuikleides ist schlicht und puristisch. Doch gerade diese optische Zurückhaltung macht es extrem vielseitig: Es lässt sich durch die Wahl von Schuhen, Handtasche und Schmuck immer wieder neu stylen. Hier erfährst du, wie du ein passendes Modell findest und für die eine Cocktailparty kombinierst!

Eine kurze Geschichte des Etuikleids – und was es auszeichnet

Wie die meisten Modeklassiker besitzt das Etuikleid eine interessante Geschichte: Nach dem Ersten Weltkrieg waren Kleiderstoffe knapp und teuer. Zu teuer, um sie in wallende Gewänder zu verarbeiten! Die Lösung: geradlinig geschnittene, schlichte Kleider ohne Ärmel und nur knielang gehalten – die Vorgänger der heutigen Etuikleider. Auch wenn die Stoffersparnis der Anlass für das neue Design war, war es seiner Zeit weit voraus. Wirklich populär wurde es in der heutigen, figurbetonten Form in den 50er- und 60er-Jahren, unter anderem durch Jackie Kennedy. Zu den bekanntesten Trägerinnen des Etuikleids der jüngeren Geschichte gehört Michelle Obama.

Du fragst dich, welches Etuikleid für welche Figur infrage kommt? Die klassische Ausführung mit schmalem Schnitt und in einer Unifarbe betont die Figur am stärksten. Angenehmer Nebeneffekt der minimalistischen Varianten: Die Längsnähte fallen stärker ins Auge, wirken streckend und lassen dich ein kleines Stück grösser erscheinen. Möchtest du ein paar Pölsterchen kaschieren, gibt es mehrere Möglichkeiten: Dazu gehören Schnittdetails wie eine leicht ausgestellte Form, Raffungen oder Wickeleffekte sowie Muster. Eine weitere, ausserordentlich raffinierte Option sind die Bodyform-Etuikleider von Ashley Brooke, die ein Futter aus figurformendem Power-Mesh aufweisen.

Perfekt gestylt zur Cocktailparty – wie lautet der Dresscode?

Das Etuikleid ist mit seiner dezenten Eleganz wie geschaffen für eine waschechte Cocktailparty, die normalerweise am frühen Abend beginnt. Denn der allgemein übliche Dresscode verbietet hier ein Abendkleid – das wäre zu festlich. Jeans und Lederjacke oder ein Sommerkleid wären auf der anderen Seite nicht elegant genug. Am besten geeignet ist eine Mischung aus Eleganz und relaxtem Komfort – auch beim Drumherum:

Neben dem Kleid sind die Schuhe der wichtigste Teil des Outfits. Prima sind elegante Schuhe mit mittelhohen Absätzen: Infrage kommen zum Beispiel Kitten Heels: Pumps mit Pfennigabsätzen in vier bis fünf Zentimetern Höhe. Denn: Eine Cocktailparty ist eine Stehparty! Alternativ empfehlen sich beispielsweise filigrane Sandaletten. Farblich auf der sicheren Seite bist du, wenn du die Schuhe Ton-in-Ton zum Kleid kombinierst. Eine weitere Möglichkeit: Du inszenierst die Schuhe bewusst als Eyecatcher, indem du sie in einer Kontrastfarbe wählst. Zu einem Kleid in Schwarz oder Marineblau sehen beispielsweise beigefarbene Schuhe sehr gut aus.

In der kühleren Jahreszeit darf eine passende Jacke nicht fehlen. Abhängig von Geschmack und Aussentemperatur hast du die Wahl zwischen einem kurzen Blazer, einem Cardigan oder einem klassischen Wollmantel. Optimal proportioniert wirkt ein Mantel, wenn dieser im Grossen und Ganzen mit dem Kleid abschliesst.

Mithilfe der Tasche lässt sich der gesamte Look feintunen: Möchtest du den Gesamteindruck legerer gestalten, greifst du zu einem ungezwungenen, formlosen Modell, wie etwa einer Beuteltasche. Umgekehrt lässt eine kleine, rechteckige Clutch das Outfit eleganter erscheinen. Ähnliches gilt beim Schmuck: Glitzernde Steine wirken extravagant, für ein schlichteres Erscheinungsbild bieten sich Perlen oder Silberschmuck an. Nicht vergessen: Weniger ist mehr. In Verbindung mit dem schlichten Kleid wirkt ein einzelner auffälliger Armreif oder eine einzelne Halskette in der Regel besser als ein Sammelsurium aus mehreren Teilen. Zudem kannst du mit verschiedenen Formen spielen: Ist das Kleid einfarbig und minimalistisch, bildet beispielsweise Schmuck mit verspielten Details einen interessanten Kontrast.

Hast du eine männliche Begleitung dabei? Für Herren empfiehlt sich für die Cocktailparty ein dunkler Anzug. Eine Krawatte ist keine Pflicht, aber edle schwarze Schnürschuhe.

Ein Etuikleid auf der Hochzeit? Alles eine Frage des Stylings!

Du siehst: Beim Etuikleid hängt unheimlich viel von Schuhen und Accessoires ab. Ein Effekt, den du dir zunutze machen kannst: Möchtest du beispielsweise ein Etuikleid als Hochzeitsgast oder als Trauzeugin tragen, stylst du es dezenter und drängst dich somit nicht in den Mittelpunkt. Wichtig: Das Etuikleid darf nicht weiss sein! Dies ist nur erlaubt, wenn du selbst heiratest – und es als Kleid für das Standesamt trägst.

Keine Cocktailparty-Einladung in Sicht? Dann veranstalte selbst eine!

Zurück zur Cocktailparty: Diese sind hierzulande seltener als beispielsweise in den USA. Wenn also die Einladung zur nächsten Cocktailparty auf sich warten lässt, ergreife einfach die Initiative! Und weil stilechte Drinks bei diesem Anlass unverzichtbar sind, gibt es hier ein einfaches Rezept für den Einstieg, das bei Damen und Herren gleichermassen beliebt ist:

Gin Fizz

Zutaten:

  • 50 ml Gin
  • 30 ml Zitronensaft
  • 20 ml Zuckersirup
  • Sodawasser
  • Eiswürfel

Zubereitung:
Gin, Zitronensaft, Zuckersirup und Eiswürfel in einen Cocktailshaker geben und intensiv durchschütteln. Anschliessend die Mischung in ein hohes Longdrinkglas geben und mit Sodawasser auffüllen. Mit Strohhalm und Zitronenscheibe servieren.

Übrigens: Trotz des Namens sind auf einer Cocktailparty auch zusätzlich „normale“ Drinks erlaubt, zum Beispiel Prosecco und alkoholfreie Getränke für die Autofahrer.

Stimmen Kleidung, Drinks und das Ambiente, fehlt nur noch eines: ruhiger Jazz als Hintergrundmusik – und die Party kann losgehen!

Trends, Neuigkeiten & 20 CHF Gutschein sichern